Die fünfziger Jahre
Im jugendlichen Alter von 25 Jahren wurde Michael Koch 1950 in das Sappeurcorps eingegliedert.Als Franz Lauth im Jahre 1951 vierzig Jahre an der Spitze "seines" Sappeurcorps stand, war dies zurecht ein Anlaß zu einem groß angelegten Fest, bei dem es zu einem Treffen der Sappeurzüge des ganzen Umlandes in Büttgen kam. Bei diesem Fest gab es wie bei einem Schützenfest einen Umzug und eine Parade auf der Driescher Straße, die der Jubilar an der Seite des damaligen Schützenkönigs Wilhelm Haas abnahm.
1952 war Theodor Schnitzler vom Sappeurcorps zusammen mit Peter Kluck Minister des Schützenkönigs Karl Nischan vom Jägerzug Grün-Weiß.
Im Jahre 1953 fand ein Wechsel in dieser Dreiergruppe statt, denn mit Theodor Schnitzler stellten die Sappeure zum ersten Mal seit Bestehen des Corps einen Schützenkönig. Der Mitbewerber beim Vogelschuß war der Pastor Ferdinand Woters. Als seine Minister standen Theodor Schnitzler der Vorjahreskönig Karl Nischan und der Vorjahresminister Peter Kluck zur Seite. Die Königin war seine Ehefrau Margarete. Seine Schützenkameraden erinnern sich noch deutlich an den großen Sappeurhut, den sie als Dekoration bei seiner Residenz an der Glehner Straße angebracht hatten.
Das Schießen selber fand in diesen Jahren nicht in Büttgen, sondern in Driesch statt. Auch wurde nicht in Verbindung mit dem Schützenfest geschossen, sondern ca. 2 Monate vorher. Erst von 1959 wurde an wurde in Büttgen, und von 1963 an am Schützenfestdienstag geschossen.
Im Jahre 1955 wurde Wolfgang Damm Mitglied im Sappeurcorps.
der wichtigste Mitarbeiter von Franz Lauth gewesen war.
Unter seiner Leitung knüpften die Sappeure vor allem etliche überörtliche Kontakte an, und seither sind sie bei vielen Schützenfesten der näheren und weiteren Umgebung gern gesehene Gäste.
1960 bis 1970
Bei seinem 40-jährigen Corpsjubiläum im Jahre 1960 zog sich dann Johann Kemmerling aus dem aktiven Dienst der Sappeure zurück. Dafür rückte in der Reihe ein neuer Sappeur nach, der sich schon bei Sondereinsätzen bewährt hatte, sein Name ist: Martin Ackers.
Heinz Kamps übernahm als Major die Führung des Sappeurcorps. Ihm zur Seite standen Herrmann Lessmann als Leutnant und Wolfgang Damm als Spieß.
1961 erhielt das Sappeurcorps erneut Verstärkung, denn Josef Kemmerling wurde in das Corps aufgenommen. Im Jahre 1964 beschloß das Sappeurcorps unter der Leitung von Major Heinz Kamps, einen Zugkönig auszuschießen. Die Königskette wurde zu diesem Anlaß von dem damaligen Mitglied des Sappeurcorps, Günter Heinzel, gestiftet. Der erste Zugkönig des Sappeurcorps war im Jahre 1965 Hermann Lessmann.
Günter Heinzel vom Sappeurcorps trat 1965 aus Anlaß des 60-jährigen Jubiläums zusammen mit Kaspar Wihsdorf vom Zug Heimattreue, Peter Heck von den Scheibenschützen und Franz Schnitzler vom Grenadierzug Treu-Deutsch an, um den Königsvogel für das Schützenfest 1966 auszuschießen. Nach einem spannenden Wettkampf unterlag Günter Heinzel jedoch Franz Schnitzler, der das Schießen im 171. Schuß für sich entscheiden konnte.