„Sappeurheim“ bei Gretchen und Michael Koch den hölzernen Vogel von der Stange geholt. Auch die neuen Jungsappeure nah­men am Schießen teil und schossen mit Frank Esser ihren ersten neuen Jungkönig aus.

Wie schon mittlerweile Tradition, wurde beim Oberst der „stählerne Mai“ aufgestellt.

Zum Beginn des Schützenfestes stiftete das Sappeurcorps ein neues Zepter für den Edel­knabenkönig. Ergänzt wird dieses Geschenk mit einem Gutschein für eine neue Edelkna­benuniform.

Beim Schützenfest trat das Sappeurcops in einer neuen Formation an. Nach Major Mar­tin Ackers folgte die neue Fahnengruppe mit Dirk Schreinermacher, Markus Kaules und Dirk Löcher und einem neuen Standartenhal­ter. Der Fahnengruppe folgten in gewohnter Weise die „normalen Sappeure“ mit einer starken Reihe vor allem bei den Paraden.

Hans-Jürgen Even vom Jungsappeurcorps wurde am Schützenfestdienstag Schüler­prinz.

Bei dem Skatturnier, daß Ende September stattfand, belegten die Sappeure einen guten Platz in der Mannschaftswertung und konnten einen Biergutschein für sich ver-buchen.

Mit großer Enttäuschung gab der Vorsit­zende des Fördervereins zur Wiederherstel­lung der Büttgener St. Michael-Kapelle, He­ribert Küsters in einer Mitgliederversamm­lung im Oktober 1989 das Scheitern der an-gestrebten Renovierung der vor rund 400 Jahren zerstörten Turmkapelle bekannt und empfahl der Versammlung, den Förderverein aufzuheben.

Neben den Mitgliedern des aufgelösten Vereins wurde in besonderer Weise den Mitgliedern des Sappeurcorps Dank dafür ausgesprochen, daß sie in den letzten drei Jahren zahlreiche Arbeitsstunden in und für die Turmkapelle aufgewandt hatten. Trotz ihrer Enttäuschung standen die

Sappeure der Pfarrgemeinde bei und führten die verblei­benden Notarbeiten zur Bestandswahrung in der Turmkapelle durch.

Diese Sache ist nicht an der Bruderschaft gescheitert, sondern an verschiedenen „Fachleuten“ in den zuständigen überört-lichen Behörden.

Da die Sappeurfamilie immer größer wurde, kam der Nikolaus diesmal ins Pfarrzentrum, wo vor allem die Kinder erwartungsvoll auf den Heiligen Mann warteten.

1990

Das Schützenjahr 1990 begann für das Sap­peurcorps mit dem Regiments­schießen am 27. Januar, bei dem wir den 1. Platz mit 261 Ringen belegten. Neuer Träger unserer zug-internen Schießschnur wurde Dirk Löcher.

Bei der Jahreshauptversammlung mit gela­denen Gästen in unserer Stammkneipe wur­den Markus Kaules, Dirk Löcher und Dirk Schreinermacher endgültig in das Sappeur­corps aufgenommen. Als Dankeschön erhielt das Corps einen Degen für den 2. Fahnen­junker von den drei Neuen.

Unter den Gästen war auch der Schützenkö­nig des Vorjahres, Franz Weiers mit seinen Ministern Peter Bierwirth und Herbert Hargarten. Franz Weiers hatte eine „bärenstarke“ Überraschung mitgebracht. Der Vorjahreskönig überreichte dem Sap­peurcorps als kleines Dankeschön ebenfalls einen Degen. Mit diesen beiden Degen ist nun auch die Fahnengruppe komplett mit Degen bestückt.

Bereits seit Anfang Januar wurde geübt: ei­nige Herren des Sappeurcorps probten für die Karnevalsveranstaltung der Bruderschaft ein Ballett ein. Leider war es Thomas bei der Premiere am 25. Februar nicht gegönnt, teil­zunehmen. Er hatte sich bei den Proben ei­nen Bänderriß am Sprunggelenk zugezogen. Unser Ballett war die Attraktion des Abends;

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