Im Jahre 1966 beging das Sappeurcorps festlich den 60. Jahrestag seiner Gründung. Die Festlichkeiten, an die sich die Mitglieder noch gerne zurückerinnern, fanden in der Gaststätte Wirkus statt. Major Heinz Kamps wurde bei dieser Feier vom Bund der Histo­rischen Deutschen Schützenbruderschaften die „ Salm-Reifferscheid-Plakette“ verliehen. Gemeindedirektor Arnold Möllmann, Her­mann Dropmann und Johann Giesen wurden als Ehrenmitglieder aufgenommen; bei spä­terem Anlaß folgten ihnen noch Hubert Bayer und Heinrich Kuckhoff.

1967 stand mit Wolfgang Damm wiederum ein Sappeur zusammen mit Karl-Heinz Pa­gel, Jakob Dicken und Bürgermeister Eduard Klüber an der Stange, um den Schützen-könig für 1968 auszuschießen. Mit dem 230. Schuß holte jedoch Eduard Klüber den Vogel von der Stange.

Peter Schmitz hatte das notwendige Glück beim Zugschießen und wurde in diesem Jahr Zugkönig des Sappeurcorps.

Im Jahre 1968 wurde es wieder einmal span­nend. Mit Michael Koch und Josef Schmitz hatten sich zwei Sappeure schon rechtzeitig in die Schießliste eingetragen. Doch dann trugen sich kurz vor Schließung dieser Liste fünf Mitglieder des Grenadierzuges „Die Braven“ ebenfalls ein, und die Sappeure hat­ten das nachsehen, denn Karl-Heinz Rayer­mann konnte das Glück für sich buchen und wurde Schützenkönig des Jahres 1969.

Nach hartem Kampf um die Königswürde des Zugkönigs blieb 1968 Major Heinz Kamps erfolgreich. Michael Koch löste Heinz Kamps 1969 als Zugkönig ab.

Die siebziger Jahre

„Einmal ist keinmal“, sagte sich Wolfgang Damm und trat zusammen mit seinen Zug­kameraden Karl Kreuter und Gemeindedi­rektor Arnold Möllman, passives Mitglied

des Sappeurcorps, am Schützenfestdienstag 1969 an die Vogelstange.

Mit dem 164. Schuß hatte Wolfgang Damm diesmal das Glück auf seiner Seite und wurde Schützenkönig für das Jahr 1970. Mit seiner Ehefrau Christel als Königin feierten sie ein wunderbares Schützenfest. Arnold Möllmann und Heinz Esser standen ihm als Minister zur Seite. Die Residenz von S.M. Wolfgang I. wurde an der Elisabethstraße errichtet. Das Sappeurcorps übernahm die Aufgaben eines Ehrenzuges. Josef Kem-merling begleitete als Zugkönig den Schüt-zenkönig Wolfgang Damm durch das Schützenjahr.

In diesem Jahr gab es in Büttgen eine Neu­heit. Zur nächtlichen Stunde wurde dem neuen König die genaue Uhrzeit vom Kirch­turm der St. Aldegundis Kirche angezeigt, denn der Kirchturm hatte eine Uhr erhalten.

Am Schützenfestdienstag 1970 trat Arnold Möllmann erneut zusammen mit Karl-Heinz Pagel, Heinrich Franken, Kaplan Gerhard Kolmschot, Heinz-Josef Harlizius und Hel­mut Haas an die Stange.

Der Gemeindedirektor, Festausschußmit­glied und passives Mitglied im Sappeurcorps Arnold Möllmann war der Schützenkönig für des Schützenjahr 1971, Schützenkönigin war seine Ehefrau Erika. Seine Minister wurden Heinz-Josef Harlizius und Franz Weiers.

Auch in diesem Jahr übernahmen die Sap­peure noch einmal die Aufgaben des Eh­renzuges. Besondere Gäste waren neben Gä­sten aus Nah und Fern Vertreter der Partner­gemeinde Lichtenvoorde aus den Niederlan­den.

Wolfgang Damm hatte auch 1971 das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, denn er wurde in diesem Jahr König der Sappeure.

1972 wiederholte Josef Kemmerling seinen Erfolg von 1970 und wurde zum zweiten Mal Zugkönig. In diesem Jahr wurde das Corps um einen Sappeur größer, denn

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