Die nachfolgenden Monate waren gepägt durch eine Vielzahl von Terminen, die un­sere „Zwei Schützenkönige“ verursacht hat­ten. Hier war vor allem die Kunst des Röschendrehens gefragt, zu dem unsere Frauen einen erheblichen Beitrag lieferten. Die mühevollen Versuche einiger Sappeure hielten sich dagegen in Grenzen.

Beim Zugvogelschießen am Himmelfahrts­tag gab es mehrere „heiße Anwärter“, von denen jedoch wegen mangelnder Schieß-kunst keiner das letzte Stückchen Vogel her-unterholte. Das erledigte dann Dirk Löcher, der sich zu diesem Thema die ganze Zeit still verhalten hatte.

Nun stand das Driescher Schützenfest mit unserem König Hans-Peter I. vor der Tür, zu dem das Sappeurcorps als Ehrenzug ein­geladen war. Verschiedene Sappeure waren bereits seit einigen Tagen unter Leitung un­seres Hofbaumeisters Heinrich Pusch damit beschäftigt, die Residenz in Driesch zu rich­ten und das Schützenzelt zu schmücken.
Verstärkt wurden die Aktiven durch ihre Frauen und bei vier Mitgliedern auch durch die Hofdamen.

Bei dem Driescher Schützenfest nahm das Sappeurcorps als Ehrenzug an allen Festta­gen teil. Höhepunkt war bei wunderschönem Wetter am Montag die Königsparade und der Königsball zu Ehren S.M. Hans-Peter I., sei­ner Königinn Conny und den beiden Mini­sterpaaren. Bei diesen Veranstaltungen am Montag nahmen auch fünf Sappeurtöchter als Hofdamen teil.

Kaum ist das Schützenfest in Driesch vorbei, nähert sich schon mit Riesenschritten das Büttger Schützenfest mit S.M. Peter XV., seiner Königin Andrea und den Minister­paaren Norbert und Jutta Ackers sowie Thomas und Doris Willems. Die Vorberei­tungen hierzu sind im vollen Gange und ich wünsche dem Königspaar, dem ganzen Sap­peurcops sowie dem gesamten Büttger Schützenfest einen harmonischen Verlauf und königliches Wetter.

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