Am Dienstagmorgen hatten Wolfgang und Christel zum gemütlichen Beisammensein im Hause Sandkaulen eingeladen.

Das neue Vereinslokal "Dorfschänke Wir­kus" hatte uns eine Wandfläche zur Unter-bringung verschiedener Dinge, wie Pokale Wimpel etc. überlassen.

Am 11. Oktober 1986 beim Skatturnier des Grenadierzuges Rheintreue waren die Sap-peure als stärkste Gruppe vertreten. Beim Kegelturnier wurde das Sappeurcorps fünf-ter. Je ein Fäßchen Bier war Lohn für die Mühe. Josef Kemmerling erhielt für seine 25jährige Mitgliedschaft als Aktiver den Ehrenteller des Sappeurcorps.

Unter Führung des Majors Wolfgang Damm nahm das Corps am Bundesschützenfest in Mönchenladbach-Rheydt teil.

1987

Beim Vogelschießen des Jahres 1987 trat endlich das ein, worauf ein Sappeur namens Martin Ackers sehr lange gewartet hatte, denn nach genau 27 Jahren Mitgliedschaft hatte es Martin geschafft, aus eigener Kraft Zug-könig zu werden. Überglücklich ließ er sich von Major Wolfgang Damm das Königssilber zum ersten Mal anlegen. Aus diesem erfreulichen Anlaß heraus stifteten Martin und Anneliese Ackers eine Silberplatte und verschönerten damit das Königssilber.

Der 4. Wandertag, der wie gewohnt am Pfingstsonntag stattfand, lief dank der Mit­hilfe der Angehörigen des Sappeurcorps und einer Reihe von Helfern mit großem Erfolg routinemäßig ab. Zu den Wanderern, die schon mehrfach an den vorherigen Wander­tagen teilgenommen hatten, gesellten sich auch eine Reihe Neuer, darunter auch viele Teilnehmer aus den Büttger Schützenzügen.

Auch in diesem Jahr führte Hauptmann Martin Ackers, bedingt durch die Krankheit von Major Wolfgang Damm das Sappeur­corps während der Umzüge und Paraden durch die Schützenfesttage.

Martin Ackers wurde beim Frühschoppen am Sonntagmor­gen im Festzelt der „Hohe Bruderschaftsor­den“ verliehen.

Am Schützenfestdienstag kam im Sappeur­corps und im Hause Ackers riesige Freude auf, denn Peter Ackers hatte im dritten An­lauf den Vogel von der Stange geholt und wurde Jungschützenkönig des Schützenjah­res 1987/1988. Als Minister standen Ihm seine Zugkameraden Holger Heurs und Dieter Metzen zur Seite. Damit war Peter Ackers der erste Jungschützenkönig des Sappeurcorps.

Am 21. November lösten die Sappeure das Versprechen von ihrem 80-jährigen Jubiläum ein und begannen mit den ersten Bauarbeiten in der Michaelskapelle. Die Kapelle wurde entrümpelt und der Bauschutt beseitigt. An den nachfolgenden Wochenenden und an den Wochentagen nach Feierabend wurde diese „Entrümpelungsaktion“ durchgeführt.

Bereits im Frühjahr 1986 trafen sich ver­schiedene Fachleute, wie Architekten, Denkmalschützer und Vertreter der ver­schiedenen Behörden, darunter Martin Ackers als Baufachmann, um die Renovie­rung der Michaelskapelle in die Wege zu lei­ten. Ein umfangreicher Schriftverkehr zwi­schen den Beteiligten über Art und Umfang der Restaurierung und über die Gewährung von Zuschußmitteln folgte in den folgenden Monaten. Die Restaurierung der Michaels­kapelle stand bevor.

1988

Durch den Tod von Wolfgang Damm, der im Dezember 87 von uns gegangen war, bestand nun für das Sappeurcorps die Notwendigkeit, einen neuen Zugführer zu wählen. Hierzu wurde bei der Jahreshauptversammlung Martin Ackers vom gesamten Corps in die Pflicht genommen und einstimmig zum neuen Zugführer des Sappeurcorps gewählt.

Beim Patronatsfest der der Bruderschaft am 23. Januar 1988 überreichte der Jungschützenkönig

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