Schützen im Regiment, Richard Heintz, sehr zur Freude aller Schützen und der Eltern, überreicht.

Bei herrlichem Wetter während der ganzen Schützenfesttage stand dem Jungkönig Peter Ackers seine Jungkönigin Iris Nowak zur Seite. Als Ministerpaare begleiteteten Holger Heurs zusammen mit Christine Steffler und Dieter Metzen mit Nicole Kaumanns das Jungkönigspaar durch die Festtage.

Kurz nach Schützenfest stellten sich mehrere Edelknaben bei Martin Ackers und Hermann Lessmann vor, die darum baten, im nächsten Jahr als Jungsappeure marschieren zu dür­fen. Das Corps stimmte diesem Antrag der Jungen zu. Damit waren die Weichen für ein zweites Jungsappeurcorps gestellt.

Dieses Jungcorps bestand aus acht Jugendli­chen im Alter von 13 bis 15 Jahren. Zugfüh­rer war Daniel Viehoever. Vervollständigt wurde die junge Corpsführung mit Frank Es­ser als Flügelleutnant und Christian Benien als Spieß. In den ersten Jahren der Wachs­tumsphase trugen die Jungsappeure wie ihre ehemaligen Vorgänger weiße Hosen mit hellblauen Hemden und eine blaue Kappe. Die Beile waren aus Holz. Unser Oberst Hu­bert Dickers hatte diese Holzbeile angefertigt und dem Jungcorps übergeben. Die Jungsap­peure nahmen von nun an auch am Zugkö­nigsschießen teil und stellten einen eigenen Zugkönig.

Im Herbst des Jahres 1988 verließen mit Helmut Gerstmann, Hans-Peter Kaumanns und Peter Peter drei gestandene Sappeure das Corps, um an den Schützenfesttagen an vorderster Stelle bei den Umzügen und Para­den mitzumachen, denn die drei bildeten den Vorreiterzug „Jan-van Werth“.

Der Jahresabschluß 1988 bildete die Niko­lausfeier, die zum ersten Mal in der Alten­stube des Pfarrzentrums stattfand. Hierbei wurden den Angehörigen und Freunden des Sappeurcorps die neuen Mitglieder Wolf­gang und Peter und ihre „besseren Hälften“

Brigitte und Christa vorgestellt. Anschlie­ßend kam nach dem himmlischen Plan auch der Nikolaus und bescherte vor allem unsere Kleinen.

1989

In der Generalversammlung der St. Sebastia­nus-Schützenbruderschaft wurde Peter Ackers einstimmig zum Schriftführer des Festausschußes gewählt. Zuvor war er bereits Beisitzer im Festausschuß.

Bei der Jahreshauptversammlung des Sap­peurcorps im Januar 1989, bei dem der amtierende Schützenkönig Franz Weiers mit seinen Ministern Herbert Hargarten und Pe­ter Bierwith als Gäste begrüßt wurden, wur­den Sparkassendirektor Peter Kirchhartz und der 1. Brudermeister Helmut Haas zu Eh­renmitglieder des Sappeurcorps ernannt. Den neuen Mitgliedern Norbert Ackers, Wolfgang Benien und Peter Viehoever wurde die Anstecknadel des Sappeurcorps überreicht.

In der Monatsversammlung im Februar wuchs das Sappeurcorps um weitere drei Sappeure, denn Dirk Schreinermacher, Mar­kus Kaules und Dirk Löcher wurden ein­stimmig in das Corps aufgenommen.

Beim Regimentsschießen am 25.2.1989 be­legte das Sappeurcorps den 3. Platz in der Mannschaftswertung. Diese gute Plazierung ist vermutlich darin begründet, daß alle Sap­peure eine Woche zuvor ins Trainingslager gegangen sind und sich so auf das Regi­mentsschießen vorbereitet hatten.

Das Fußballturnier aller Jungschützen der Stadt Kaarst am 31. März konnten wir, dank unserer starken Jugendriege für uns ent­scheiden. Damit gewann das Sappeurcorps erstmalig ein Stadtturnier.

Nach 11 Jahren Zugzugehörigkeit ein­schließlich seiner Jungsappeurzeit hatte es Holger Heurs endlich geschafft und beim Vogelschießen am Himmelfahrtstag im

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